E-Auto-Foerderung stark gefragt
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E-Auto-Förderung: Mehr als 100.000 Anträge gestellt

5.10.2026, Foto: Haberdoedas Photography/Pexels

Die neue E-Auto-Förderung kommt offenbar gut an: Mehr als 100.000 Anträge sind bereits eingegangen. Je nach Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße zahlt der Staat einen Zuschuss von bis zu 6.000 Euro.

Das Interesse an der neuen E-Auto-Förderung ist groß. Nach aktuellen Angaben des Bundesumweltministeriums wurden inzwischen mehr als 100.000 Anträge eingereicht. Knapp 27.000 davon waren in den ersten Monaten bereits bewilligt.

Beantragt werden kann die Förderung seit dem 19. Mai 2026. Sie richtet sich an Privatpersonen, die einen förderfähigen Neuwagen kaufen oder leasen. Anders als bei früheren Kaufprämien hängt die Höhe der Unterstützung nicht nur vom Fahrzeug ab. Auch das Einkommen und die Familiengröße spielen eine Rolle.

Bis zu 6.000 Euro sind möglich

Gefördert werden reine Elektroautos, bestimmte Plug-in-Hybride und Elektroautos mit Reichweitenverlängerer. Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug am oder nach dem 1. Januar 2026 neu zugelassen wurde. Der Zuschuss kann bis zu 6.000 Euro betragen.

Die Förderung greift auch beim Leasing eines Neuwagens. Der Antrag lässt sich allerdings erst stellen, nachdem das Fahrzeug angeschafft und zugelassen wurde. Die anschließende Prüfung und Auszahlung übernimmt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA.

Viele geförderte Haushalte mit mittlerem Einkommen

Die soziale Staffelung zeigt sich auch in den bisherigen Zahlen. Nach der auf der Ministeriumsseite veröffentlichten BAFA-Statistik verfügten 71 Prozent der geförderten Haushalte über ein Einkommen von höchstens 60.000 Euro. Neun von zehn geförderten Fahrzeugen waren reine Elektroautos.

Drei Milliarden Euro stehen bereit

Für das Förderprogramm sind insgesamt drei Milliarden Euro vorgesehen. Nach Schätzung der Bundesregierung reicht dieser Betrag für rund 800.000 geförderte Fahrzeuge zwischen 2026 und 2029. Ob diese Zahl tatsächlich erreicht wird, hängt neben der Nachfrage auch von der jeweiligen Förderhöhe ab.

Quelle: BMUKN

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