Fiat plant kleines Elektroauto
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Fiat plant günstigen Elektro-Kleinwagen für rund 15.000 Euro

20.10.2026, Foto: Seb Seb/Pexels

Fiat arbeitet an einem kleinen und möglichst günstigen Elektroauto. Der Stromer teilt sich seine technische Basis mit dem geplanten elektrischen Citroën 2CV, soll optisch aber eigene Wege gehen.

Nach Panda und Grizzly könnte bei Fiat bald der nächste tierische Modellname folgen. Der italienische Hersteller arbeitet an einem kleinen Elektroauto, das möglicherweise „Koala“ heißen wird. Bestätigt ist der Name noch nicht, die entsprechende Bezeichnung wurde Berichten zufolge aber bereits geschützt.

Dass das Auto selbst mehr als ein loses Gedankenspiel ist, bestätigte Arnaud Belloni (Chef von Fiat) auf dem Pariser Autosalon. Die Marke bereite einen kleinen Wagen vor, der auf derselben technischen Grundlage wie der geplante elektrische Citroën 2CV entstehen soll.

Technische Basis vom elektrischen Citroën 2CV

Der neue Fiat soll die geplante E-Car-Plattform des Stellantis-Konzerns nutzen. Diese ist für kleine und möglichst erschwingliche Elektroautos vorgesehen. Auch der künftige elektrische Citroën 2CV soll darauf stehen.

Trotz gemeinsamer Technik ist offenbar keine italienische Kopie des 2CV geplant. Arnaud Belloni stellte für den Fiat einen deutlich anderen Ansatz in Aussicht. Der kleine Stromer soll daher nicht einfach einen bekannten Klassiker im Retro-Stil neu auflegen, sondern einen eigenständigen Auftritt erhalten.

Konkrete Bilder gibt es bislang nicht. François Leboine (Designchef von Fiat) erklärte jedoch, das Projekt sei in seiner Entwicklung bereits ähnlich weit wie der elektrische 2CV. Für eine öffentliche Vorstellung sei der richtige Zeitpunkt aber noch nicht gekommen.

Name Koala noch nicht bestätigt

Ob das Modell tatsächlich als Koala auf den Markt kommt, bleibt offen. Die Bezeichnung würde allerdings gut zu Fiats wachsender Reihe von Tiernamen passen. Neben dem bekannten Panda gehört dazu auch der größere Grizzly. Von einem „Bären-Namensschema“ kann dennoch keine Rede sein, schließlich ist der Koala biologisch kein Bär.

Auch die Rolle des neuen Modells ist noch nicht abschließend geklärt. Laut mehreren Berichten könnte der kleine Stromer als elektrische Alternative zur weiterhin angebotenen Pandina dienen. Eine offizielle Positionierung innerhalb der Modellpalette hat Fiat bislang aber nicht veröffentlicht.

Preis von rund 15.000 Euro im Gespräch

Als Zielgröße wird ein Einstiegspreis von etwa 15.000 Euro genannt. Damit würde der kleine Fiat zu den günstigsten vollwertigen Elektroautos auf dem europäischen Markt gehören. Einen verbindlichen Preis oder eine konkrete Serienausstattung gibt es allerdings noch nicht.

Der niedrige Preis hängt auch mit der geplanten europäischen E-Car-Kategorie zusammen. Sie soll kleinere Elektroautos ermöglichen, bei denen bestimmte regulatorische Anforderungen angepasst werden könnten. Das Regelwerk ist jedoch noch nicht abschließend beschlossen. Entsprechend offen bleibt, unter welchen Vorgaben der kleine Fiat letztlich entwickelt und zugelassen wird.

Marktstart könnte 2028 erfolgen

Eine Serienversion könnte ab 2028 folgen. Der Termin steht bislang vor allem im Zusammenhang mit dem geplanten Produktionsstart der neuen E-Car-Modelle. Eine verbindliche Markteinführung des möglichen Fiat Koala im Jahr 2028 wurde noch nicht bestätigt.

Auch bei den technischen Daten hält sich Fiat noch bedeckt. Angaben zur Leistung, Akkukapazität, Reichweite oder Ladegeschwindigkeit liegen nicht vor. Gleiches gilt für die genauen Abmessungen. Sicher ist damit vorerst nur: Der Hersteller arbeitet an einem kleinen elektrischen Auto, das technisch eng mit dem künftigen elektrischen 2CV verwandt sein soll, optisch aber seinen eigenen Weg geht.

Quellen: Quattroruote, Auto Motor und Sport, Caradisiac

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