Ford-Rückruf: Kuga und Mustang Mach-E betroffen
19.10.2026, Foto: Jessy Smith/Unsplash
Ford ruft in Deutschland mehr als 4.000 Kuga und Mustang Mach-E zurück. Ein Softwarefehler kann dafür sorgen, dass wichtige Assistenzsysteme unbemerkt deaktiviert sind.
Ford muss mehrere Tausend Kuga und Mustang Mach-E in die Werkstätten zurückrufen. Betroffen sind die Verkehrszeichenerkennung sowie das Geschwindigkeits- und Fahrerwarnsystem. Laut Kraftfahrt-Bundesamt können die Systeme deaktiviert sein, ohne dass dies korrekt im Fahrzeug angezeigt wird.
Besonders problematisch: Die Anzeige kann weiterhin den Eindruck vermitteln, dass beide Systeme aktiv sind. Fahrer könnten sich somit auf Funktionen verlassen, die tatsächlich nicht zur Verfügung stehen.
Mehr als 4.000 Fahrzeuge in Deutschland betroffen
Der Rückruf betrifft in Deutschland potenziell 3.966 Ford Kuga aus dem Produktionszeitraum vom 31. August 2023 bis zum 16. Juli 2026. Hinzu kommen 175 Exemplare des Ford Mustang Mach-E, die zwischen dem 1. Januar und dem 20. April 2026 produziert wurden. Insgesamt könnten damit 4.141 Fahrzeuge in Deutschland betroffen sein.
| Betroffene Modelle | Produktionszeitraum |
|---|---|
| Ford Kuga | 31. August 2023 – 16. Juli 2026 |
| Mustang Mach-E | 1. Januar 2026 – 20. April 2026 |
Ford führt beide Rückrufe unter dem internen Aktionscode 26C38. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht die Maßnahmen unter den Referenznummern 17195R für den Kuga und 17196R für den Mustang Mach-E.
Software-Update soll den Fehler beheben
In der Werkstatt wird die Fahrzeugsoftware aktualisiert. Weitere Reparaturen oder der Austausch von Bauteilen werden in den veröffentlichten Angaben nicht genannt.
Ob ein bestimmtes Fahrzeug tatsächlich unter den Rückruf fällt, lässt sich anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer klären. Halter können sich dazu an eine autorisierte Ford-Werkstatt oder an die Hersteller-Hotline unter 0221 99992999 wenden. Dabei sollte der Rückrufcode 26C38 genannt werden. Eine Online-Abfrage ist ebenfalls möglich.
Quelle: KBA







