Mögliche Brandgefahr: VW bereitet Rückruf für E-Autos vor
18.10.2026, Foto: Simon/Pixabay
Volkswagen bereitet eine Rückrufaktion für mehrere Elektroautos vor. Bei einzelnen Batteriezellen wurden Qualitätsmängel festgestellt.
Volkswagen bereitet offenbar eine Rückrufaktion für mehrere Elektroautos vor. Hintergrund sind mögliche Qualitätsmängel an einzelnen Zellen der Hochvoltbatterie. Diese können sich unter bestimmten Umständen stärker erwärmen. Im Extremfall kann ein Brand nicht ausgeschlossen werden.
In der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts ist die Aktion bislang nicht aufgeführt. Eine deutsche KBA-Referenznummer liegt entsprechend noch nicht vor. Damit handelt es sich derzeit nicht um einen offiziell beim KBA erfassten Rückruf in Deutschland.
Mehrere ID-Modelle könnten betroffen sein
Nach den bisher veröffentlichten Informationen könnten unter anderem der VW ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz betroffen sein. Auch der technisch verwandte Cupra Born wird im Zusammenhang mit den Batterieproblemen genannt.
Eine vollständige offizielle Liste mit Modellen, Produktionszeiträumen und Stückzahlen liegt für Deutschland bislang nicht vor.
Akkus sollen nur bis 80 Prozent geladen werden
Bei betroffenen Fahrzeugen soll der maximal nutzbare Ladestand vorsorglich auf 80 Prozent begrenzt werden. Dadurch sinkt die verfügbare Reichweite, bis die Hochvoltbatterie überprüft und gegebenenfalls repariert wurde.
Eine entsprechende Aktion ist nach den bisher vorliegenden Informationen bereits in Großbritannien angelaufen. Für Deutschland befindet sich die Rückrufaktion offenbar noch in Vorbereitung beziehungsweise in Abstimmung mit den zuständigen Stellen.
Umfang der Aktion noch nicht bekannt
Wie viele Fahrzeuge in Deutschland betroffen sein könnten, ist noch nicht abschließend bekannt. Auch zu den genauen Bauzeiträumen und zur vorgesehenen Reparatur liegen bislang keine vollständigen offiziellen Angaben vor.
Quellen: ADAC, Volkswagen







