Nächster Rückschlag: Autobranche steckt weiter in der Krise
5.10.2026, Foto: Shuaizhi Tian/Pexels
Die Stimmung in der deutschen Autoindustrie kippt weiter. Laut ifo Institut haben sich Geschäftslage und Aussichten im September erheblich verschlechtert. Auch bei Aufträgen, Exporten und Erträgen sieht es düster aus.
Die deutsche Autoindustrie findet weiterhin nicht aus ihrem Stimmungstief. Im September hat sich das Geschäftsklima in der Branche noch einmal deutlich verschlechtert. Der entsprechende Index des ifo Instituts fiel von saisonbereinigt minus 22,0 Punkten im August auf minus 35,0 Punkte.
Autobranche bleibt im Krisenmodus
Damit geht es nicht nur ein kleines Stück bergab. Die befragten Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage sogar schlechter als im Juni und Juli, als bereits ein vorläufiger Jahrestiefstand erreicht worden war. Auch die Erwartungen bleiben auf niedrigem Niveau.
„Die Automobilindustrie steckt weiterhin in der Krise“, erklärt ifo-Branchenexpertin Anita Wölfl. Die schlechte Stimmung beschränkt sich offenbar nicht auf einen einzelnen Bereich. Mehrere wichtige Indikatoren zeigen gleichzeitig nach unten.
Auch Aufträge und Erträge machen Sorgen
Zusätzlich bewerteten die Unternehmen ihren Auftragsbestand schlechter als im Vormonat. Bei der vierteljährlich erfassten Ertragslage zeigt sich ebenfalls eine deutliche Verschlechterung. Sie ging nach Angaben der befragten Unternehmen im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal zurück.
Eine schnelle Trendwende zeichnet sich in der aktuellen Befragung damit nicht ab. Die Unternehmen beurteilen sowohl die gegenwärtige Lage als auch die weitere Entwicklung ausgesprochen zurückhaltend.
Quellen: ifo Institut







