E-Autos fahren laut Studie 33 Prozent günstiger als Benziner
8.9.2026, Foto: Václav Pechar/Unsplash
Elektroautos waren 2025 in der EU im Durchschnitt deutlich günstiger unterwegs als vergleichbare Benziner. Laut einer ICCT-Auswertung lagen ihre Energiekosten um 33 Prozent niedriger.
Wer ein Elektroauto fährt, gab 2025 im EU-Durchschnitt weniger für Energie aus als mit einem vergleichbaren Benziner. Das International Council on Clean Transportation, kurz ICCT, errechnet einen Kostenvorteil von 33 Prozent.
Öffentliches Laden schmälert den Vorteil
Wie groß die Ersparnis im Alltag ausfällt, hängt vor allem vom Stromtarif ab. Selbst bei ausschließlicher Nutzung öffentlicher Ladepunkte waren Elektroautos laut ICCT im Durchschnitt noch fünf Prozent günstiger zu fahren als Benziner.
Im Juni 2026 kostete eine Kilowattstunde an öffentlichen AC-Ladepunkten in der EU durchschnittlich 50 Cent. An öffentlichen DC-Schnellladesäulen waren es 62 Cent. Insgesamt lagen die öffentlichen Ladetarife laut ICCT etwa doppelt so hoch wie die Kosten an privaten Ladepunkten.
E-Autos in einigen Klassen bereits ähnlich teuer
Auch beim Kaufpreis sieht das ICCT Fortschritte. In Deutschland erreichten E-Autos 2025 laut der Auswertung in der Mittelklasse, oberen Mittelklasse und Luxusklasse ein vergleichbares Anschaffungspreisniveau wie Verbrenner. In günstigeren Fahrzeugklassen bleibt die elektrische Auswahl dagegen begrenzter.
Unsere Einschätzung
E-Autos können bei den Energiekosten klar im Vorteil sein. Wie viel davon im Alltag übrig bleibt, hängt aber stark davon ab, wo und zu welchem Tarif geladen wird. Für die Kaufentscheidung reicht dieser Vergleich allein nicht, denn bei Gebrauchtwagen gehören auch Anschaffungspreis, Versicherung, Wartung und Wertverlust in die Rechnung.
Quelle: ICCT







