Mercedes E-Klasse W212, S212: Probleme und Schwachstellen
5.9.2026, Foto: © Gebrauchtwagenberater.de
Die Mercedes E-Klasse W212, S212 ist eine Limousine aus dem Segment der oberen Mittelklasse, die von 2009 bis 2016 hergestellt wurde und sich im Daimler-Portfolio über der C-Klasse positioniert. Die Modellpflege erfolgte im Januar 2013 und brachte neben kosmetischen Änderungen auch neue Motoren mit sich. Vorgänger ist der W211, Nachfolger der W213.

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Probleme beim Benziner
Die Benzinerpalette des W212 besteht aus den Vierzylinder-Modellen E 200 BlueEFFICIENCY (184 PS), E 200 (184 PS) und E 250 (211 PS); den V6-Modellen E 300 (252 PS), E 350 (272, 306 PS), E 350 CGI (292 PS), E 400 (333 PS); dem V8-Modell E 500 (408 PS) sowie dem Top-Modell E 63 AMG (525, 557, 585 PS)
| Motor | Probleme | Einschätzung |
|---|---|---|
| E 200, E 250 (M271, bis März 2013) | Steuerkettenprobleme, Öl im Kabelbaum | Meiden |
| E 200 / E 250 (M274, ab März 2013) | Keine gravierenden Probleme bekannt | Kaufen |
| E 350 CGI (M272) | Probleme mit dem Schaltsaugrohr, Hochdruckpumpe | Meiden |
| E 300, E 350, E 400 (M276, bis Ende 2014) | Probleme mit dem Kettenspanner | Meiden |
| E 400 (M276, ab Ende 2014) | Keine gravierenden Probleme bekannt | Kaufen |
| E 500 (M273, bis August 2011) | Probleme mit dem Schaltsaugrohr | Prüfen |
| E 500 (M278, ab 9/2011 bis ca. Ende 2014) | Probleme mit dem Kettenspanner, Kolbenkipper | Meiden |
| E 500 (M278, ab 2015) | Kolbenkipper | Prüfen |
| E 63 AMG (M156, bis April 2011) | Probleme mit den Nockenwellen | Prüfen |
| E 63 AMG (M157, 4/2011 bis ca. Ende 2014) | Probleme mit dem Kettenspanner, Kolbenkipper | Meiden |
| E 63 AMG (M157, ab 2015) | Kolbenkipper | Prüfen |
Schwachstellen beim R4
Der Vierzylinder-Benzinmotor M271 EVO wurde bis zur Modellpflege verbaut und bereitet nach wie vor Probleme mit der Steuerkette sowie den Kettenrädern der Nockenwelle. Diese Schwachstellen wurden nie gänzlich beseitigt, weshalb der Kauf eines W212 bzw. S212 mit diesem Motor nur dann bedingt empfehlenswert ist, wenn der Motor bereits eine neue Steuerkette verbaut bekommen hat und das Serviceheft absolut lückenfrei ist.
Weiterhin kann der Magnetschalter der Nockenwellenversteller undicht werden und dazu führen, dass sich der Kabelbaum durch den Kapillareffekt mit Öl vollsaugt, welches bis zum Motorsteuergerät vordringen und dort einen Schaden anrichten kann.
Ab der Modellpflege im Frühjahr 2013 kam der M274 zum Einsatz, der mit etwas mehr Hubraum (1991 cm³) die Nachfolge angetreten hat. Tatsächlich ist der M274 sehr unauffällig, Probleme mit der Steuerkette kommen nur vereinzelt vor und werden hauptsächlich durch mangelnden Service sowie extremen Kurzstreckeneinsatz hervorgerufen. Mittlerweile hat sich jedoch herausgestellt, dass er die undichten Magnetschalter vom Vorgänger vererbt bekommen hat, wenngleich das Problem modellübergreifend seltener aufzutreten scheint als vorher.
Tipp: Zwar muss es nicht zwangsläufig zur Schädigung des Motorsteuergeräts kommen, allerdings erhöht sich das Risiko mit jedem zusätzlichen Tropfen Öl. Die Schwachstelle lässt sich jedoch mit einem sog. Öl-Stopp-Kabel beheben, welches für kleines Geld zu kaufen und schnell eingebaut ist (Teilenummer: A2711502733).
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Schwachstellen beim V6
Die V6-Modelle wurden bis August 2011 mit dem M272-Motor ausgerüstet, der schon im Vorgänger eingesetzt wurde. Das Problem mit dem Kettenrad der Ausgleichswelle wurde behoben, jedoch ist das Schaltsaugrohr nach wie vor eine Schwachstelle, dessen Schaltgestänge brechen und einen spürbaren Leistungsverlust verursacht. Da der M272 nur noch mit Direkteinspritzung zu haben ist (Ausnahme: E 350 4MATIC), muss man sich auf Probleme mit der Hochdruckpumpe, den NOx-Sensoren und Injektoren einstellen.
Im Nachfolger M276 (ab 2011) macht der Kettenspanner aufgrund einer unzureichenden Ölversorgung bis ca. Ende 2014 Probleme, wodurch sich früher oder später die Steuerkette längt und ein Motorschaden die Folge ist. Hierfür gibt es auch einen Xentry-Eintrag (LI05.10-P-056435) mit dem Hinweis, dass Aggregate bis zur Motornummer 276 9xx 30 406603 von diesem Problem betroffen sind. Symptome sind ein lautes Rasseln der Steuerkette beim Kaltstart sowie im Leerlauf.
Schwachstellen beim V8 (AMG)
Die Steuerketten-Problematik betrifft auch die V8-Motoren M278 im E 500 (bis Motornummer 2789xx 30 103675) und M157 (bis Motornummer 1579xx 60 022333). Darüber hinaus sind bei diesen Triebwerken Kolbenkipper keine Seltenheit. Beim M156 können dagegen Probleme mit den Nockenwellen auftreten.
Beim bis August 2011 verbauten Sauger-V8 M273 ist primär das Schaltsaugrohr (brechende Kunststoff-Betätigungshebel der Saugrohrklappen) zu beachten.
Probleme beim Diesel
Zur Auswahl stehen außerdem die Dieselmodelle E 200 CDI (136 PS), E 220 CDI (163, 170 PS), E 250 CDI (204 PS), E 300 BlueTEC Hybrid (204 PS), E 300 CDI (204, 231 PS) und E 350 CDI (211 bis 265 PS).
| Motor | Probleme | Einschätzung |
|---|---|---|
| E 200 CDI, E 220 CDI (Vor-Facelift) | Probleme mit Steuerkette und Injektoren, Ölverlust, Dieselskandal | Meiden |
| E 200 CDI, E 220 CDI (Facelift) | Dieselskandal | Prüfen |
| E 250 CDI | Probleme mit den Injektoren | Prüfen |
| E 300 CDI, E 350 CDI | Undichte Ölkühler, EKAS-Probleme, Dieselskandal | Prüfen |
Unabhängig von der Motorisierung sollte vor allem bei hohen Laufleistungen auf die typischen Schwachstellen eines Diesels geachtet werden, die früher oder später zum Tragen kommen. Hierzu zählen insbesondere:
Rußbildung an den Injektoren kann vor allem bei Diesel-Fahrzeugen zu kostspieligen Reparaturen führen. Um diese zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, die in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden. Außerdem kann es helfen, gelegentlich besseren Kraftstoff zu tanken, der bereits reinigende Additive enthält (z.B. Aral Ultimate, Shell V-Power Diesel).
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Schwachstellen beim R4
Der Vierzylinder-Diesel OM651, welcher unter anderem auch im W204 eingesetzt wurde, hat seit seiner Einführung für die verschiedensten Probleme gesorgt. So gab es zum einen jede Menge Ärger mit den Piezo-Injektoren, weshalb Daimler im Jahr 2011 die Reißleine zog und stattdessen Magnet-Injektoren der Marke Delphi einsetzte (Vorsicht: Der E 250 CDI hat dieses Upgrade leider nie bekommen).
Im Rahmen einer großangelegten Serviceaktion wurden bei den betroffenen Fahrzeugen die neueren Injektoren nachgerüstet. Zum anderen ist die Steuerkette vor allem bei den älteren Modellen anfällig und kann sich längen.
Weiterhin ist der OM651 vom Diesel-Abgasskandal betroffen: Fahrzeuge mit besagtem Motor werden bis heute regelmäßig zur Durchführung von Software-Updates in die Werkstätten gerufen.
Schwachstellen beim V6
Die Abgas-Thematik betrifft auch den V6-Dieselmotor OM642, der im Übrigen Probleme mit dem EKAS-Stellmotor bekommen kann und früher oder später mit einem undichten Ölkühler zu kämpfen haben wird. Letzteres ist besonders ärgerlich, weil die Dichtung nur wenige Euro kostet, der Arbeitsaufwand sich aber auf mehrere Stunden beläuft und ein Austausch deshalb bis zu 2.000 Euro kosten kann. Außerdem gab es bei einigen Exemplaren Ärger mit den Kurbelwellen-Hauptlagern.
Probleme mit dem Automatikgetriebe 7G-Tronic
Die siebenstufige Wandlerautomatik 7G-Tronic ist generell standfest. Eine Schwachstelle ist jedoch das VGS-Steuergerät, dessen Drehzahlsensoren einen Defekt erleiden können. Hierdurch kann das Getriebe im eingelegten Gang stecken bleiben. Dies lässt sich durch einen Neustart meist kurzzeitig beheben, langfristig schafft jedoch nur ein Austausch oder eine Instandsetzung der Steuereinheit Abhilfe.
Generell empfiehlt es sich, eine Getriebespülung alle 50.000 bis 60.000 Kilometer durchführen zu lassen, um die Lebensdauer der 7G-Tronic zu verlängern. Bei Modellen mit Allradantrieb (4MATIC) empfiehlt es sich außerdem, das Öl im Verteilergetriebe zu wechseln.
Probleme mit dem Luftfahrwerk Airmatic
Das Airmatic-Fahrwerk kann in vielerlei Hinsicht Probleme bereiten und enorme Kosten verursachen. Zum einen beherbergt der Airmatic-Kompressor eine Reihe von Fehlerquellen, die zum Ausfall des Systems führen können. Zum anderen können die Luftfederbälge einen Defekt erleiden, wodurch das Fahrzeug stark absackt.
Für ein defektes Airmatic-Fahrwerk sprechen in aller Regel ein (zu) tief liegendes Fahrzeug, aufleuchtende Fehlermeldungen im Cockpit (auch während der Fahrt) oder wenn das Fahrzeug die Höhe nicht beibehält. Springt der Kompressor sehr häufig an, ist das ein weiteres Anzeichen dafür, dass Luft aus dem System entweicht und damit eine teure Reparatur anstehen könnte.
Sonstige Schwachstellen
Die Elektronik im W212 bzw. S212 funktioniert weitestgehend zuverlässig. Allerdings kann es passieren, dass die Backup-Batterie Probleme bereitet. Außerdem kann bei starkem Regen der Totwinkelassistent aufgrund von Wassereinbruch im Radarsensor einen Totalausfall erleiden. Dieses Problem wurde in einer Serviceaktion behoben und betrifft hauptsächlich ältere Modelle.
Rost an der Hinterachse
Rost an der Hinterachse ist beim 212er, ähnlich wie beim 204er, leider vorprogrammiert. Das Trügerische: Die Hinterachse rostet von innen nach außen – das bedeutet, dass sie komplett durch ist, wenn man den Rost schon sehen kann. Immerhin zeigt sich Mercedes kulant und übernimmt die Kosten für den Austausch. Da es aber nicht für immer so bleiben wird, sollte man möglichst zügig den Antrag stellen.
TÜV & ADAC
Neben der erwähnten Hinterachs-Problematik werden im TÜV-Report vor allem die Achsaufhängungen bemängelt. Des Weiteren bereitet die Feststellbremse immer mal wieder Probleme. Zudem ist Ölverlust ein Thema.
In der ADAC-Pannenstatistik belegen die älteren Baujahre die schlechteren Plätze, während die neueren sich im grünen Bereich eingependelt haben. Zu den festgestellten Pannenschwerpunkten gehören das AGR-Ventil, Zündschloss, der Anlasser, Keilriemen, Heizungsschlauch, Partikelfilter, Schlüssel, die Kraftstoffpumpe, Lenkung und Autobatterie.
Rückrufe
Die Mercedes-Benz E-Klasse W212 wurde mehrmals zurückgerufen. Im Folgenden werden alle Rückrufaktionen aufgeführt, die eine Vielzahl an Fahrzeugen betreffen:
- Modelle aus dem Produktionszeitraum 25. Mai 2009 bis 17. Februar 2010 mussten wegen Undichtigkeiten am Anschlussstutzen der Servolenkung zurück in die Werkstatt.
- Laut dem KBA kann es am Kraftstofffilter mit integrierter Kraftstoffheizung zu Undichtigkeiten kommen, wodurch Dieselkraftstoff auf die Straße gelangen kann. Betroffen sind die Baujahre 2009 und 2010.
- Beim Vierzylinder-Diesel können Fertigungstoleranzen bei den Dichtringen einen Ölverlust am Kettenspanner zur Folge haben. Betroffen sind Modelle aus dem Produktionszeitraum Februar bis November 2014, wobei auch ältere Exemplare mit einem Austauschmotor betroffen sein können.
- Bei E-Klasse-Modellen mit Schiebedach, die bis Ende 2010 vom Band gelaufen sind, kann es sein, dass die Klebeverbindung zwischen dem Glasdeckel und dem Rahmen des Schiebedachs nicht den Spezifikationen entspricht. Hierdurch kann die Klebeverbindung nachlassen, wodurch sich der Glasdeckel vollständig vom Fahrzeug löst.
- Der Dieselskandal betrifft den Dieselmotor OM651 mit Euro 5.
- Bei Modellen der Baujahre 2008 bis 2011 kann ein Fehler im Gasgenerator der Airbags bei einer Auslösung zu einer unkontrollierten Entfaltung führen, wodurch sich Metallfragmente lösen und die Insassen verletzen können.
- Unter Umständen kann es passieren, dass sich die Verschraubung des Lenkgetriebes löst, wodurch es zu einem Ausfall der Lenkkraftunterstützung kommen kann. Betroffen sind Modelle ab Baujahr 2010.
- Ein defektes Kabel an der Lenksäule kann dazu führen, dass der Airbag plötzlich ausgelöst wird. Betroffen sind die Baujahre 2011 bis 2017.
- Laut dem KBA kann es aufgrund eines Fehlers im rechten Windowbag zu einer schneller als vorgesehenen Entweichung von Luft im Crash-Fall kommen. Betroffen sind E-Klasse-Modelle, die 2012 vom Band gelaufen sind.
- Bei Modellen aus dem Produktionszeitraum Juli 2012 bis Dezember 2014 besteht die Gefahr, dass wegen eines möglichen Lösens der Motorabdeckung und dessen Kontakt mit heißen Teilen ein Fahrzeugbrand entsteht.
- Aufgrund einer möglichen Überlastung des Startstrom-Begrenzers kann es passieren, dass umliegende Teile verschmoren und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen. Betroffen sind Modelle der Baujahre 2014 bis 2017.
- Laut dem KBA kann eine möglicherweise vorgeschädigte Sicherungsmutter am Lenkgetriebe unter bestimmten Belastungen brechen und in der Folge zu einer Blockierung des Lenkgetriebes führen. Betroffen sind E-Klasse Modelle ab Baujahr 2014.
- Bei einem Frontalcrash mit Auslösung der aktiven Motorhaube kann es passieren, dass diese in die Frontscheibe geschoben wird. Betroffen sind E-Klasse-Modelle aus dem Baujahr 2015.
- Wegen eines nicht korrekt verlegten Getriebeleitungssatzes kann es zu Wassereintritt kommen, wodurch die Brandgefahr erhöht wird. Betroffen sind E-Klasse-Modelle ab Baujahr 2015.
- Laut dem KBA kann eine mangelhaft befestigte 12V-Batterie im Falle eines Unfalls dazu führen, dass die Postcrashfunktionen (E-Call, Warnblinker, automatische Türentriegelung) beeinträchtigt werden. Betroffen sind Modelle ab Baujahr 2015.
Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren. Dazu lässt sich mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ermitteln, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.
Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt
Ehemalige Taxen mit 600.000 Kilometern auf der Uhr fangen bei rund 2.000 Euro an, während der Basis-Benziner mit zwei Litern Hubraum fast das Fünffache kostet. Für ein Fahrzeug nach der Modellpflege, das maximal 150.000 Kilometer runter hat, kommt man unabhängig von der Motorisierung und Ausstattung nicht um fünfstellige Beträge herum. Wer jedoch Geld in die Hand nehmen kann, sollte sich ganz klar für ein jüngeres Modell entscheiden, das weniger anfällig ist und deutlich moderner aussieht.
Übersicht möglicher Reparaturkosten
Die E-Klasse der Baureihe 212 gilt zwar als langlebig, allerdings können alternde Bauteile und hohe Laufleistungen (insbesondere bei komplexer V6- und V8-Technik oder Luftfahrwerken) schnell ins Geld gehen. Die folgende Tabelle bietet einen Orientierungsrahmen für die typischen Reparaturkosten.
| Bauteil / Mangel | Mögliche Kosten** |
| Steuerkettenwechsel inkl. Versteller (z. B. M271, M276) | 1.500 – 3.000 € |
| Schaltsaugrohr erneuern (M272 V6 / M273 V8) | 1.200 – 1.800 € |
| Ölkühler-Dichtungen wechseln (OM642 V6 Diesel) | 1.200 – 2.000 € |
| Getriebesteuergerät (VGS) / EHS instand setzen (7G-Tronic) | 600 – 1.200 € |
| Airmatic-Luftfederbalg erneuern (je Stück) | 500 – 900 € |
| Injektor / Einspritzdüse ersetzen (OM651 / Benziner) | 350 – 700 € |
| Öl-Stopp-Kabel nachrüsten (M271 / M274 Vorsorge) | 20 – 50 € |
| Hinterachsträger tauschen (Durchrostung) | 0 € (bei MB-Kulanz) |
** Unverbindliche Richtwerte; tatsächliche Kosten hängen vom genauen Schadensumfang und dem Stundensatz der Werkstatt ab.
Fazit
Die Baureihe 212 ist grundsolide und bis auf wenige Ausnahmen die immer noch relativ teuren Anschaffungskosten wert. Was die Auswahl des Motors anbetrifft, so kann man beim Vierzylinder-Benziner ab 2013 ohne größere Bedenken zugreifen. Die V6- und V8-Motoren sind grundsätzlich nicht weniger zuverlässig, kosten allerdings deutlich mehr im Unterhalt. Beim Diesel ist es wichtig, dass im Zusammenhang mit dem Daimler-Abgasskandal alle Software-Updates durchgeführt wurden. Geschieht dies nicht, kann schlimmstenfalls die Stilllegung des Fahrzeugs angeordnet werden. Ansonsten ist eine nachvollziehbare Wartungshistorie das A und O.
Für unsere Recherche durchforsten wir das gesamte Netz, vergleichen Informationen und werten sie nach bestem Wissen und Gewissen aus. Wo möglich, lassen wir auch unsere eigenen Erfahrungen mit dem jeweiligen Modell einfließen. Sollte uns ein Fehler unterlaufen, kannst du uns gerne kontaktieren.







