Falsches Kühlmittel eingefüllt: Rückruf für den Peugeot 208
9.10.2026, Foto: Erik Geiger/Pexels
Beim Peugeot 208 wurde in einigen Fahrzeugen das falsche Kühlmittel verwendet. Im schlimmsten Fall kann Flüssigkeit austreten. Bei Mildhybriden besteht zusätzlich das Risiko eines elektrischen Kurzschlusses.
Ein ungewöhnlicher Produktionsfehler führt zu einem Rückruf des Peugeot 208. In einigen Fahrzeugen befindet sich das falsche Kühlmittel. Dieses kann das Kühlsystem beschädigen und schließlich zu einem Flüssigkeitsaustritt führen.
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts sind in Deutschland 261 Fahrzeuge betroffen. Weltweit umfasst der Rückruf 3.385 Exemplare. Die betroffenen Peugeot 208 wurden zwischen dem 17. Februar und dem 5. März 2026 produziert.
Bei Mildhybriden droht ein Kurzschluss
Der Rückruf betrifft den Peugeot 208 der Modellvariante 208 V2. Laut KBA kann das verwendete Kühlmittel Schäden am Kühlsystem verursachen. Als mögliche Folge nennt die Behörde einen Austritt der Flüssigkeit.
Bei Exemplaren mit Mildhybridantrieb kommt ein weiteres Risiko hinzu: Gelangt Kühlmittel an Komponenten des Hybridsystems, kann dort nach Angaben des KBA ein elektrischer Kurzschluss entstehen.
Die vorgesehene Abhilfe fällt vergleichsweise überschaubar aus. In der Werkstatt wird das falsche Kühlmittel ausgetauscht.
| Betroffene Modelle | Produktionszeitraum |
|---|---|
| Peugeot 208 V2 | 17. Februar – 5. März 2026 |
Peugeot führt die Aktion unter dem herstellereigenen Rückrufcode M6H. Beim KBA ist sie unter der Referenznummer 17143R erfasst. Eine Online-Abfrage ist möglich.
Quelle: KBA







