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Stellantis-Rückruf: Diese Kompaktvans müssen in die Werkstatt

9.4.2026, Bild: © Gebrauchtwagenberater.de

Sicherheitsrisiko bei beliebten Kompaktvans von Stellantis: Opel Combo, Citroën Berlingo und Peugeot Rifter müssen wegen eines Problems am Fahrersitz in die Werkstatt. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat entsprechende Rückrufe veröffentlicht.

Konkret betroffen sind Vans ohne Trennwand zwischen Fahrgastzelle und Laderaum. Bei ihnen wurde der Fahrersitz mit einer einfachen statt der vorgesehenen doppelten Rückenlehne ausgeliefert. Bei einem Heckaufprall kann sich die Lehne dadurch zu stark bewegen – im schlimmsten Fall könnte der Fahrer aus dem Sitz geschleudert werden.

In Deutschland sind nur wenige Fahrzeuge betroffen: Laut KBA handelt es sich um 10 Opel Combo, 39 Citroën Berlingo und 4 Peugeot Rifter. Weltweit umfasst der Rückruf 2.740 Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum März 2024 bis Mai 2025. Im Rahmen des Werkstattaufenthalts wird die Rückenlehne des Fahrersitzes ausgetauscht.

Die KBA-Referenznummern sind 16218R (Peugeot), 16219R (Opel) und 16217R (Citroën). Die internen Rückrufcodes der Hersteller lauten M3M (Peugeot), KVH (Opel) und GS3 (Citroën). Mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) lässt sich bei den Herstellern ermitteln, ob das Fahrzeug vom Rückruf betroffen ist:

Betroffene Baureihe(n)Produktionszeitraum
Opel Combo1. April 2024 – 6. Mai 2025
Citroën Berlingo1. März 2024 – 21. Mai 2025
Peugeot Rifter6. März 2024 – 21. Mai 2025

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