Antriebsverlust möglich: Mercedes ruft GLB und CLA zurück
12.8.2026, Bild: Christian Wiediger/Unsplash
Mercedes-Benz ruft einzelne Exemplare des GLB und CLA zurück. Bei den betroffenen Fahrzeugen entspricht die Leistungselektronik der Antriebseinheit nicht den vorgesehenen Anforderungen. Als mögliche Folge nennt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Antriebsverlust.
Diese Fahrzeuge sind betroffen
Der Rückruf betrifft Mercedes-Benz GLB und CLA aus einem begrenzten Produktionszeitraum. Nach den offiziellen Angaben des KBA wurden die potenziell betroffenen Fahrzeuge zwischen dem 29. Oktober 2025 und dem 8. Mai 2026 produziert.
| Betroffene Modelle | Produktionszeitraum |
|---|---|
| Mercedes GLB | 29. Oktober 2025 – 8. Mai 2026 |
| Mercedes CLA | 29. Oktober 2025 – 8. Mai 2026 |
Leistungselektronik entspricht nicht den Anforderungen
Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes entspricht die Leistungselektronik der Antriebseinheit bei den betroffenen Fahrzeugen nicht den Anforderungen. Welche technische Abweichung konkret vorliegt und unter welchen Umständen es zu einem Antriebsverlust kommen kann, geht aus dem veröffentlichten Datenbankeintrag nicht hervor.
Auch zur vorgesehenen Abhilfemaßnahme enthält der KBA-Eintrag keine konkrete Beschreibung. Halter sollen sich für weitere Informationen direkt an Mercedes-Benz oder eine autorisierte Vertragswerkstatt wenden.
Zwölf Fahrzeuge in Deutschland betroffen
Der Rückruf fällt sehr klein aus. Weltweit sind nach Angaben des KBA 32 Fahrzeuge potenziell betroffen. Davon befinden sich zwölf Exemplare in Deutschland. Sach- oder Personenschäden im Zusammenhang mit dem möglichen Antriebsverlust sind dem Kraftfahrt-Bundesamt bislang nicht bekannt.
Die Rückrufaktion wird beim Hersteller unter dem Code 0892016 geführt. Die Referenznummer des Kraftfahrt-Bundesamtes lautet 16885R.
Was sollten Halter jetzt tun?
Besitzer eines Mercedes GLB oder CLA aus dem genannten Produktionszeitraum sollten bei Mercedes-Benz oder einer Vertragswerkstatt prüfen lassen, ob ihr Fahrzeug von der Aktion betroffen ist. Für die Online-Abfrage wird die Fahrzeug-Identifizierungsnummer benötigt.
Fazit
Obwohl in Deutschland lediglich zwölf Fahrzeuge potenziell betroffen sind, sollten Halter eines GLB oder CLA aus dem genannten Produktionszeitraum die Betroffenheit prüfen. Welche Werkstattmaßnahme vorgesehen ist, nennt der aktuelle KBA-Eintrag nicht.
Quellen: KBA







