ADAC testet 32 Winterreifen: Nur sechs sind gut
24.9.2026, Foto: ASSY/Pixabay
Beim Kauf neuer Winterreifen lohnt ein genauer Blick: Im aktuellen ADAC-Test erreichen nur sechs von 32 Modellen die Note „gut“. Neun Reifen schneiden sogar mangelhaft ab.
Der ADAC hat 32 Winterreifen in zwei verbreiteten Größen geprüft. Die Dimension 185/65 R15 findet sich vor allem bei Kleinwagen, während 225/50 R17 bei zahlreichen Mittelklassemodellen zum Einsatz kommt. Getestet wurde auf trockener, nasser sowie schnee- und eisbedeckter Fahrbahn. Auch Laufleistung, Abrieb und Effizienz flossen in die Bewertung ein.
Kleinwagenreifen schneiden besonders schwach ab
In der Größe 185/65 R15 erreichen nur zwei von 16 Reifen ein gutes Gesamturteil. Testsieger ist der Continental WinterContact TS 870 mit der Note 2,2. Dahinter folgt der Michelin Alpin 7 mit der Note 2,5.
Neun Kleinwagenreifen sind laut ADAC nicht empfehlenswert. Sechs davon erhalten lediglich die Note „ausreichend“, drei schneiden sogar „mangelhaft“ ab. Der ADAC begründet die schlechten Ergebnisse mit deutlichen Schwächen bei der Fahrsicherheit.
Auch bei der Haltbarkeit gibt es Unterschiede. Die getesteten Kleinwagenreifen kommen im Durchschnitt auf eine prognostizierte Laufleistung von rund 31.000 Kilometern. Beim schwächsten Modell liegt sie lediglich bei etwa 22.000 Kilometern.
Mittelklassereifen mit besseren Ergebnissen
In der Größe 225/50 R17 erhalten vier von 16 Reifen die Note „gut“. An der Spitze liegt der Pirelli Cinturato Winter 3 mit der Gesamtnote 2,2. Es folgen Modelle von Continental, Goodyear und Michelin.
Allerdings fallen auch in dieser Reifengröße sechs Modelle mit „mangelhaft“ durch. Ihnen fehlt laut ADAC vor allem die notwendige Ausgewogenheit. Einige Reifen funktionieren auf einem bestimmten Untergrund gut, zeigen unter anderen Bedingungen aber erhebliche Defizite.
Quelle: ADAC







