Fehler bei Rückrufaktion: BMW muss nachbessern
27.10.2026, Foto: Vullnet Ademaj/Unsplash
Bei einer früheren Rückrufaktion von BMW könnte das falsche Starterrelais eingebaut worden sein. Dadurch drohen ein Kurzschluss und im schlimmsten Fall ein Fahrzeugbrand. Betroffen sind bestimmte 5er und 7er.
Eigentlich sollte das Problem bereits erledigt sein, nun muss BMW bei bestimmten Fahrzeugen der 5er- und 7er-Reihe noch einmal genauer hinsehen. Der Grund ist ein möglicher Fehler bei einer früheren Rückrufaktion: Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamts könnte bei der damaligen Reparatur das falsche Relais eingesetzt worden sein.
Möglicher Kurzschluss
Durch das möglicherweise falsch eingebaute Starterrelais kann sich die sogenannte B+-Leitung lockern. Dabei handelt es sich um eine stromführende Verbindung im Fahrzeug. Löst sich diese Verbindung, kann ein Kurzschluss mit Funkenflug entstehen. In der Folge besteht Brandgefahr.
Diese BMW-Modelle sind betroffen
Der Rückruf betrifft bestimmte Fahrzeuge der BMW 5er-Reihe und der BMW 7er-Reihe. Sie wurden zwischen dem 15. März 2016 und dem 29. Juni 2020 produziert.
| Betroffene Modelle | Produktionszeitraum |
|---|---|
| BMW 5er, 7er | 15. März 2016 – 29. Juni 2020 |
Weltweit könnten 1.473 Fahrzeuge betroffen sein. In Deutschland umfasst die Aktion nach Angaben der Behörde 431 Autos. Einschränkungen auf bestimmte Motorisierungen, Karosserievarianten oder Ausstattungslinien nennt der Hersteller im KBA-Eintrag nicht.
Starter wird geprüft und bei Bedarf ersetzt
In der Werkstatt wird der Starter kontrolliert. Falls erforderlich, tauscht BMW das Bauteil aus. Angaben zur Dauer des Werkstattaufenthalts oder zur Verfügbarkeit der benötigten Ersatzteile enthält der vorliegende Eintrag nicht.
Halter eines möglicherweise betroffenen Fahrzeugs können sich an einen autorisierten BMW-Betrieb wenden. Für die Zuordnung sollten sie den Herstellercode 0012880600 bereithalten. Mit der FIN ist auch eine Online-Abfrage möglich.
Quelle: KBA







