Opel erweitert Airbag-Rückruf: 61.680 Autos betroffen
12.10.2026, Foto: © Gebrauchtwagenberater.de
Bei mehreren älteren Opel-Modellen kann der Fahrerairbag zur Gefahr werden. Betroffene Halter müssen für einen kostenlosen Austausch in die Werkstatt.
Opel erweitert einen Rückruf wegen fehlerhafter Takata-Airbags. In Deutschland sind potenziell 61.680 Fahrzeuge aus den Produktionsjahren 2005 bis 2017 betroffen. Dazu gehören unter anderem Astra, Mokka, Vectra und Zafira.
Das Kraftfahrt-Bundesamt führt die Aktion unter der Referenznummer 17132R. Der Rückrufcode des Herstellers lautet KU3 (2. Erweiterung). Die Behörde überwacht die Durchführung.
Metallfragmente können sich lösen
Der Grund für den Rückruf steckt im Gasgenerator des Fahrerairbags. Wird der Airbag bei einem Unfall ausgelöst, kann es laut KBA zu einer unkontrollierten Entfaltung kommen. Dabei können sich Metallfragmente lösen und die Insassen verletzen.
Als Gegenmaßnahme wird der Fahrerairbag ausgetauscht. Bekannte Vorfälle mit Sach- oder Personenschäden führt das KBA für diesen Rückrufeintrag nicht auf.
Opel weist allgemein darauf hin, dass bestimmte Takata-Airbags mit der Zeit ein erhebliches Sicherheitsrisiko entwickeln können. Vor allem starke Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit können den Gasgenerator beschädigen. Im Ernstfall kann der Airbag unkontrolliert auslösen und schwere Verletzungen verursachen.
Diese Opel-Modelle sind betroffen
Der aktuelle KBA-Eintrag nennt folgende Baureihen:
- Opel Astra
- Opel Cascada
- Opel Meriva
- Opel Mokka
- Opel Signum
- Opel Vectra
- Opel Zafira
Der angegebene Produktionszeitraum reicht von 2005 bis 2017. Genauere Einschränkungen nach Motorisierung, Karosserievariante oder Ausstattung werden nicht genannt. Ob ein bestimmtes Fahrzeug unter den Rückruf fällt, lässt sich daher nur über die Fahrzeug-Identifikationsnummer, kurz FIN, zuverlässig prüfen. Opel bietet dafür eine Online-Abfrage an.
Quellen: KBA, Opel







