Mazda 6 III: Bekannte Probleme und Schwachstellen
Die dritte und letzte Generation des Mazda 6 (GJ, GL) wurde von 2012 bis 2024 produziert. Ein Facelift gab es 2015, 2017 und 2020. Vorgänger ist der Mazda 6 II.

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Probleme beim Benziner
Die Benzinerpalette des Mazda 6 III besteht aus dem 2.0 Skyactiv-G (145, 165 PS) und dem 2.5 Skyactiv-G (192, 194 PS). Die Motoren sind im Gegensatz zur Konkurrenz nicht aufgeladen, was heutzutage eine Seltenheit ist.
Zum Thema Haltbarkeit gibt es nur Positives zu berichten. Weder der kleine, noch der große Benziner sind für Probleme bekannt. Kleiner Wermutstropfen: Der Spritverbrauch ist deutlich höher als bei Turbomotoren der Konkurrenz.
Probleme beim Diesel
Das Sorgenkind im Mazda 6 III ist immer noch der Diesel. In der dritten Generation heißt er Skyactiv-D und hat bis Mitte 2013 mit eingelaufenen Nockenwellen für Frust gesorgt. Berichtet wurde auch von Schäden am Turbolader. Dazu häuften sich bis 2015 Fälle gelängter Steuerketten – das Problem wurde später entschärft, aber nie ganz behoben.
Unabhängig vom Motor ist auf die typischen Diesel-Schwachpunkte zu achten, die vor allem bei hohen Laufleistungen oder viel Kurzstreckenverkehr zum Vorschein kommen. Hierzu zählen insbesondere:
Rußbildung an den Injektoren kann vor allem bei Diesel-Fahrzeugen zu kostspieligen Reparaturen führen. Um diese zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, die in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden. Außerdem kann es helfen, gelegentlich besseren Kraftstoff zu tanken, der bereits reinigende Additive enthält (z.B. Aral Ultimate, Shell V-Power Diesel).
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Sonstige Schwachstellen
- Bei frühen Modellen kann es vorkommen, dass die Motorhaube bei höheren Geschwindigkeiten anfängt zu flattern.
- Die Geräuschdämmung wurde erst ab dem zweiten Facelift besser.
TÜV & ADAC
Laut dem TÜV-Report 2024 wurden öfter die Achsaufhängungen und fehlerhafte Scheinwerfer bemängelt. Häufig sind auch die Bremsscheiben verschlissen. In der ADAC-Pannenstatistik ist der Mazda 6 III nicht dabei.
Rückrufe
Der Mazda 6 III wurde mehrmals zurückgerufen. Nachfolgend werden alle Rückrufaktionen aufgeführt, die eine Vielzahl von Fahrzeugen betreffen:
- Bei Kombi-Modellen aus dem Produktionszeitraum 31. Juli 2012 bis 25. Dezember 2015 kann es passieren, dass die Gasfedern der Heckklappe aufgrund von Korrosion brechen.
- Bei Modellen aus dem Produktionszeitraum 31. Juli 2012 bis 1. Dezember kann Wasser in den Bremssattel eindringen und hierdurch die Funktionstüchtigkeit der Feststellbremse beeinträchtigen.
- Aufgrund einer fehlerhaft programmierten Steuerungssoftware kann sich Ruß im Bereich der Einlassschließklappe ablagern und zum Abwürgen des Motors führen. Betroffen sind Modelle aus dem Produktionszeitraum 13. Februar 2012 bis 4. Juli 2018.
- Weitere Rückrufe gab es aufgrund falsch verschraubter Injektoren (2018) und Problemen mit dem Motorsteuergerät (2019).
- Laut dem KBA kann es aufgrund einer fehlerhaften Kraftstoffpumpe zu einem Motorausfall kommen. Betroffen sind Modelle, die von Oktober 2017 bis Mai 2020 vom Band gerollt sind.
Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren, dazu lässt sich mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ermitteln, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.
Unser Tipp: Benziner ab 2017
Neue Generation, alte Probleme: Wer sich für einen Selbstzünder interessiert, sollte unbedingt zu einem jüngeren Modell greifen. Deutlich stressfreier sind wie immer die Benziner. Tipp: Wer sein Budget aufstocken kann, sollte sich nach Exemplaren ab Baujahr 2017 umschauen – hier wurde die Geräuschdämmung merklich verbessert.
Die Preise für einen gebrauchten Mazda 6 III fangen in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei knapp 4.500 Euro an. Modelle, die fünf Jahre alt und scheckheftgepflegt sind, starten bei etwa 19.000 Euro (Stand: Dezember 2025).
Beitragsbild: Hong Dang auf Pixabay







