10-Tipps-zur-Motorpflege
MotorRatgeber

Mit diesen 10 Tricks zur Motorpflege hält der Antrieb ewig

Wie kann man sicherstellen, dass der Motor möglichst lange in einem gutem Zustand bleibt, nicht kaputt geht und keine unnötigen Kosten verursacht? Wir stellen eine Reihe von bewährten Methoden vor, die einfach umzusetzen sind und in der Regel kaum etwas kosten.


1: Dem Motor Zeit geben, sich aufzuwärmen

Das Motoröl braucht eine gewisse Zeit, um alle zu schmierenden Stellen zu erreichen. Außerdem wäscht der eingespritzte Kraftstoff unmittelbar nach dem Anlassen des Motors den Ölfilm von den Zylindern ab, was den Verschleiß des Motors beschleunigt. Daher ist es sinnvoll, das Gaspedal nicht gleich voll durchzutreten, sondern den Motor zunächst seine Betriebstemperatur erreichen zu lassen.

Wer die ersten zehn bis zwanzig Kilometer gemächlich fährt (dauert beim Diesel länger als beim Benziner, auch abhängig vom Hubraum), schont den Motor und trägt damit langfristig zu seiner Langlebigkeit bei.

2: Untertouriges Fahren vermeiden

Niedrige Motordrehzahlen senken zwar den Verbrauch, haben aber auch einen erhöhten Verschleiß der Pleuellager, Kurbelwelle und des Zweimassenschwungrades zur Folge. Um die Belastungen so gering wie möglich zu halten, sollte nach Möglichkeit die Drehzahl stets über 1.500 UPM gehalten werden.

3: Einsatz von Öl-Additiven

Der Einsatz von Öl-Additiven (MoS2) kann sich langfristig auszahlen: Durch den Aufbau eines hochbelastbaren Schmierfilms wird neben der einhergehenden Öl- und Kraftstoffeinsparung bei älteren Motoren sowie einer besseren Kompression auch der Verschleiß des Motors reduziert, was besonders beim Kaltstart wichtig ist.

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4: Nach Vollgas den Motor nicht sofort abstellen

Betrifft jeden Turbo-Diesel und -Benziner: Das Abstellen des Motors nach einer Vollgasfahrt stoppt die Ölzufuhr, wodurch das Öl, welches sich im heiß gelaufenen Turbolader befindet, verbrennt. Die hieraus entstehenden Kohleablagerungen können die Ölzulaufleitungen verstopfen, was wiederum eine Mangelschmierung und einen sich anbahnenden Turboladerschaden zur Folge hat. Der Motor sollte daher noch eine knappe Minute weiterlaufen, um den Turbolader ein wenig abkühlen zu lassen.

5: Den Anlasser schonen

Lässt sich der Motor selbst nach mehreren Sekunden nicht anlassen, wird es beim nächsten Versuch vermutlich nicht besser klappen. Eine längere Betätigung des Anlassers führt stattdessen zum vorzeitigen Verschleiß und ist der schnellste Weg zur vollständigen Entladung der Autobatterie.

6: Nicht mit leerem Tank herumfahren

Im Kraftstofftank sammelt sich eine Menge Schmutz an, der angesaugt werden und die Kraftstoffpumpe beschädigen kann. Wenn wenig Kraftstoff vorhanden ist, entsteht außerdem Kondenswasser, welches sich an den Wänden absetzt und der Tank hierdurch zu rosten beginnt. Die Tankanzeige sollte daher lieber so selten wie möglich leuchten.

7: Einsatz von Kraftstoff-Additiven

Dieselfahrzeuge, insbesondere solche, die nur auf kurzen Strecken zum Einsatz kommen, haben sehr häufig mit einem verkokten AGR-Ventil, verstopften Dieselpartikelfilter (DPF) und verkokten Injektoren zu kämpfen. Präventiv sollte unabhängig vom Fahrprofil über den regelmäßigen Einsatz bestimmter Additive mit reinigender Wirkung nachgedacht werden.

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8: Gelegentlich längere Strecken fahren

Um den Katalysator oder Dieselpartikelfilter “freizubrennen”, lohnt es sich, hin und wieder auf die Autobahn zu fahren und kräftig aufs Gaspedal zu treten. Auf diese Weise verdampft auch der Kraftstoff im Motoröl, welcher sich vor allem bei häufigem Kurzstreckenverkehr ansammelt und auf Dauer eine schlechtere Schmierung des Motors zur Folge hat.

9: Wartungsintervalle einhalten

Regelmäßige Wartung ist das A und O bei jedem Neu- und Gebrauchtwagen. Wer hiermit zu lange wartet, riskiert langfristig einen vorzeitigen Motorschaden. Besonders der Ölwechsel ist für die Langlebigkeit des Motors unabdingbar und sollte keinesfalls vernachlässigt werden.

10: Langsam durch hohes Wasser fahren

Hat es längere Zeit geregnet, sammelt sich gerne viel Wasser in Unterführungen an. In solchen Fällen ist es wichtig, behutsam und mit geringer Geschwindigkeit durch das Wasser zu fahren. Wer hingegen zu schnell hindurchfährt, riskiert einen Wasserschlag: Der Motor saugt Wasser an, wodurch die Pleuelstangen verbogen werden – ein kapitaler Motorschaden ist meistens die Folge.


Beitragsbild: Skica911 auf Pixabay

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