Hyundai Tucson Probleme, Krankheiten, Schwachstellen, Kaufberatung für Benziner und Diesel
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Hyundai Tucson III: Typische Probleme & Rückrufe


Die dritte Generation des Hyundai Tucson (TL) wurde von 2015 bis 2020 produziert. Ein Facelift gab es im Sommer 2018. Vorgänger ist der ix35, Nachfolger der Tucson IV.

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Probleme beim Benziner

Der Benziner ist ein 1,6-Liter-Vierzylinder mit Direkteinspritzung (GDI). Zur Auswahl steht eine Variante mit 132 und mit 177 PS. Letztere ist optional mit Allradantrieb erhältlich.

Den Berichten einiger Besitzer zufolge kommt es vor, dass der Motor im kalten Zustand bei rund 3.000 Umdrehungen zu ruckeln anfängt. Abhilfe schafft in der Regel ein Austausch der Einspritzdüsen, wobei das wegen der hohen Kosten bestenfalls innerhalb der Garantiezeit geschehen sollte.

Um die aus der Benzin-Direkteinspritzung resultierenden Probleme zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, die in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden. Darüber hinaus kann es nicht schaden, hin und wieder Premium-Kraftstoff zu tanken, der die reinigenden Additive bereits enthält.

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  • ✅ Langlebigkeit des Motors: Bei regelmäßiger Anwendung wird eine kontinuierliche Sauberkeit der Einspritzdüsen gewährleistet und die Motorleistung über einen längeren Zeitraum aufrechterhalten.
  • ✅ Einfache Anwendung: Geben Sie beim Tanken den Motorsystemreiniger in Ihren Kraftstofftank. Bei regelmäßiger Anwendung können Sie eine nachhaltige Verbesserung der Motorleistung sowie ein geringeres Motorgeräusch feststellen. Dieses kann zu einer längeren Lebensdauer Ihres Fahrzeugs beitragen.

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Probleme beim Diesel

Zur Auswahl stehen drei Selbstzünder: der 1.6 CRDi, 1.7 CRDi und 2.0 CRDi. 

Typische Schwachstellen sind bei diesen Motoren nicht bekannt. Der 1.7 CRDi im i40 ist mit Kühlmittelverlust aufgefallen, bei unserer Recherche zum Tucson III sind wir aber auf keine ähnlichen Berichte gestoßen.

Unabhängig von der Motorisierung ist auf die typischen Diesel-Schwachpunkte zu achten, die vor allem bei hohen Laufleistungen oder extremem Kurzstreckenverkehr zum Vorschein kommen. Hierzu zählen insbesondere:

Probleme mit der Automatik

Die größte Schwachstelle des Tucson III ist das Automatikgetriebe (Doppelkupplungsgetriebe), welches mit einer Reihe von Problemen für Frust sorgen kann. So kommt es vor, dass das Fahrzeug trotz steigender Drehzahl keinen Vortrieb hat. Manche Besitzer berichten auch von Rucklern, die sporadisch bei Geschwindigkeiten von 40 bis 60 km/h auftreten.

In einigen Fällen überspringt die Automatik die ungeraden bzw. die geraden Gänge. Ein Software-Update kann unter Umständen für Abhilfe sorgen, im Zweifel sollte man jedoch lieber zum Handschalter greifen, wenn es nicht unbedingt das Automatikgetriebe sein muss. In jedem Fall sollte eine ausgiebige Probefahrt gemacht werden, um zu prüfen, ob das Getriebe die Gänge sauber durchschaltet.

Sonstige Schwachstellen

  • Ärgerlich sind einige Elektronikfehler, wie z.B. ein lautloses Navigationssystem oder Radio.
  • Die Start-Stopp-Automatik funktioniert nicht immer zuverlässig, was vor allem dann der Fall ist, wenn die Starterbatterie nicht genügend aufgeladen wurde.
  • Beim manuellen Schaltgetriebe kann ein laut wahrnehmbares Knacken der Kupplung den Fahrer zur Weißglut bringen – Abhilfe schaffen meistens nur Produkte von Drittanbietern, z.B. Unterlegscheiben.
  • Ein Knarzen kann manchmal im Innenraum und am Panoramadach vernommen werden, wobei die Qualität des Innenraums sehr stark streut und nicht jedes Fahrzeug hiervon betroffen sein muss.
  • Rost an der Heckklappe kann beim Tucson III nach wie vor zum Thema werden.
  • Weiterhin wird von einigen Besitzern gemeldet, dass sich die Tür (mal vorne, mal hinten) erst nach mehrmaligem Ziehen des Türgriffs oder gar nur noch von Innen öffnen lässt. Das Problem scheint Hyundai mittlerweile bekannt zu sein. Im Rahmen der Garantie wurden bei den betroffenen Fahrzeugen die Schlösser getauscht.

TÜV & ADAC

Laut dem TÜV-Report werden die Lenkgelenke öfter beanstandet. Außerdem wird gelegentlich die Feststellbremse bemängelt. In der ADAC-Pannenstatistik hat der Tucson III gut abgeschnitten.

Rückrufe

Bei Modellen aus dem Produktionszeitraum 2015 bis 2016 kann ein Mangel am Sicherheitsfanghaken bewirken, dass sich die Motorhaube während der Fahrt öffnet. 

Weiterhin wurden weltweit 78.542 Modelle der Baujahre 2017 bis 2020 in die Werkstätten zurückgerufen. Grund hierfür war ein möglicher Kurzschluss innerhalb des ABS-Moduls, welcher einen Brand auslösen konnte.

Tipp: Über weitere Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren. Darüber hinaus kann mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) hier ermittelt werden, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.

Unser Tipp: Facelift mit Schaltgetriebe

Die dritte Tucson Generation kann sich in puncto Zuverlässigkeit feiern lassen und ist sowohl als Benziner als auch als Diesel empfehlenswert. Wer sich für ein Modell mit Doppelkupplungsgetriebe interessiert, sollte darauf achten, dass der Vorbesitzer eine lückenlose sowie nachvollziehbare Servicehistorie vorlegen kann.

Die Preise für einen Hyundai Tucson TL fangen in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei rund 10.000 Euro an. Facelift-Exemplare mit wenigen Kilometern sind ab 14.000 Euro zu haben (Stand: September 2025).


Beitragsbild: WFranz auf Pixabay

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