Mercedes A-Klasse W177 Probleme und Schwachstellen
KompaktklasseMercedes-Benz

Mercedes A-Klasse W177 – Typische Probleme & Schwachstellen


Die vierte Generation der Mercedes A-Klasse (W177) wird seit 2018 produziert und als Schrägheck- sowie als Stufenhecklimousine angeboten. Ende 2022 erfolgte ein Facelift, in dessen Rahmen dezente Änderungen an der Kosmetik und ein Update des Infotainment-Systems MBUX vorgenommen wurden. Vorgänger ist der W176.

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Ausblick auf den Benziner

Die Benzinerpalette des W177 besteht aus den Vierzylinder-Modellen A 160 (109 PS), A 180 (136 PS), A 200 (163 PS), A 220 (190 PS), A 250 e (218 PS), A 250 (224 PS) sowie den Top-Modellen AMG A 35 (387 PS), AMG A 45 (387 PS) und AMG A 45 S (421 PS). Ein Schaltgetriebe bleibt den kleinen Motorisierungen vorbehalten, die Automatik wird ab dem A 220 standardmäßig verbaut. Wer will, kann auch den Allradantrieb 4MATIC mit dabei haben, der ab dem A 200 als Option zur Auswahl steht (➔ Technische Daten)

An den Benzinmotoren der Baureihe M282 gibt es nicht viel auszusetzen. Entwickelt wurde das Aggregat wieder in Kooperation mit Renault und findet Anwendung in den Modellen A 160, A 180 sowie dem A 200. Auch der M260, welcher in den potenteren Nicht-AMG-Modellen seinen Dienst verrichtet, gilt als standfest und beschert einem in der Regel keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte.

Einige Besitzer bemängeln einen erhöhten Ölverbrauch, allerdings ist dieser eher auf den Gebrauch von Ölspezifikationen zurückzuführen, welche von den Herstellerfreigaben abweichen. Weiterhin setzt Daimler mittlerweile vollständig auf Benzin-Direkteinspritzung, weshalb Ruß- und Kohleablagerungen im Ansaugtrakt und im Brennraum irgendwann zu Problemen führen werden.

Was die Zuverlässigkeit des AMG-Triebwerks M139 anbelangt, lassen sich momentan nur Vermutungen aufstellen. Fakt ist, dass aus einem relativ kleinen Hubraum (1991 cm³) satte 421 PS im Top-Modell A 45 S herausgeholt werden – wobei man durchaus davon ausgehen darf, dass Daimler sein Handwerk versteht und das Aggregat die eine oder andere Vollgas-Tour problemlos wegstecken wird.

Durch die Benzin-Direkteinspritzung werden die Motoren mit verkokten Einspritzdüsen und Kohleablagerungen im Ansaugtrakt zu kämpfen haben. Um die hieraus resultierenden Probleme (Leistungsverlust, höherer Verbrauch, etc.) zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, welche in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden.

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Ausblick auf den Diesel

Mit den Modellen A 160 d (95 PS), A 180 d (116 PS), A 200 d (150 PS) und A 220 d (190 PS) werden auch vier Diesel angeboten. Einen Handschalter gibt es für das Basismodell, den Allradantrieb für die stärkeren Varianten ab 150 PS (➔ Technische Daten).

Die Selbstzünder der Baureihen OM608 (Daimler-Renault) und OM654 sind standfeste Triebwerke, deren hohe Zuverlässigkeit nur noch durch ihre erstaunlich soliden Verbrauchswerte getoppt werden kann. Trotzdem sollte vor allem bei hohen Laufleistungen auf die typischen Schwachstellen eines Diesels geachtet werden, die unabhängig vom Hersteller irgendwann zum Vorschein kommen. Hierzu zählen insbesondere:

Probleme mit dem Automatikgetriebe

Die Automatik des W177 nennt sich 7G- und 8G-DCT. Zu Beginn wurde öfter berichtet, dass bei niedrigen Drehzahlen (ca. 1.500 bis 2.000 UPM) ein Ruckeln des Getriebes wahrgenommen werden kann. Ein unsanftes Anfahren scheint ebenfalls ein häufiges Phänomen zu sein. Fairerweise muss dazu gesagt werden, dass es mindestens genauso viele Besitzer gibt, die überhaupt keine Probleme mit dem Automatikgetriebe haben. Zudem konnten die Mängel bei vielen mit einem Software-Update beseitigt werden.

Da es sich bei der 7G- und 8G-DCT um ein Doppelkupplungsgetriebe handelt, ist damit zu rechnen, dass früher oder später die Kupplung ihre Verschleißgrenze erreicht. In der Regel passiert sowas nicht von heute auf morgen und ist eher bei hohen Laufleistungen zu erwarten, wobei natürlich auch das Fahrprofil bzw. die Fahrweise einen Einfluss auf den Verschleiß haben. So können übermäßiger Stadtverkehr, viel Stau und Anhängerbetrieb dazu führen, dass die Kupplung frühzeitig an ihr Ende kommt und damit ein teurer Werkstattbesuch fällig wird.

Sonstige Schwachstellen

  • Quietschen aus dem Motorraum beim Kaltstart
  • Schlecht funktionierende Ambientebeleuchtung
  • Schlecht zu bedienende Klimaanlage
  • Keyless-Go reagiert nicht
  • Schlechte Sound-Qualität per Bluetooth

TÜV & ADAC

Laut dem TÜV-Report gibt es fast nichts zu bemängeln. Ab und an fallen den Prüfern die Bremsschläuche ins Auge – das wars aber auch schon. In der ADAC-Pannenstatistik landet der W177 stets im grünen Bereich.

Rückrufe

Die Mercedes A-Klasse W177 ist von einer Reihe von Rückrufen betroffen. Im Folgenden werden nur die Rückrufaktionen aufgeführt, die eine Vielzahl an Fahrzeugen betreffen:

  • Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum 19.07.2018 bis 04.02.2019 können Probleme mit dem Fernlicht-Assistenten bekommen.
  • Bei Modellen bis 2019 kann sich das Bremspedal lösen, eine fehlerhafte Verschraubung des Fahrerairbags kann zu Verletzungen führen.
  • Bei den Modelljahren 2018 bis 2020 kann es zu Ölverlust am Automatikgetriebe (7G-DCT) kommen.
  • Bei Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2019 können nicht korrekt montierte Ablaufschläuche der Klimaanlage dazu führen, dass sich Kondenswasser im Fußraum bildet und es hierdurch zu Kurzschlüssen kommen kann.
  • Aufgrund einer möglichen Undichtigkeit der Ölzulaufleitung des Abgasturboladers mussten alle Fahrzeuge der Modelljahre 2019 und 2020 zurück in die Werkstätten.
  • Ein Rückruf aufgrund von Problemen an der ISOFIX-Verankerung betrifft das Modelljahr 2020.

Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren. Dazu lässt sich mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) ermitteln, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.

Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Die aktuelle Mercedes A-Klasse überzeugt mit haltbarer Technik, guten Verbrauchswerten und einer riesigen Auswahl an Sonderausstattung, die in der Kompaktklasse nicht üblich ist und den kleinen Stern aus der Masse herausstechen lassen. Da sich Daimler von seinen Volumenmodellen trennen will, handelt es sich beim W177 um die letzte A-Klasse, dessen Produktion im Jahr 2025 auslaufen soll.

Preislich geht es in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei rund 15.000 Euro los. Knapp die Hälfte der zur Verfügung stehenden Fahrzeuge sind Benziner, während Diesel- und Hybridmodelle den Rest ausmachen und sich dabei die Waage halten. Beim Getriebe haben sich die meisten Neuwagenkunden für die Automatik, aber gegen den Allradantrieb 4MATIC entschieden.

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Beitragsbild: Pasqualino Capobianco auf Unsplash

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