Kia Sportage III SL 2010-2015 Probleme und Krankheiten
KiaSUV

Kia Sportage III (2010 – 2015) – Bekannte Probleme & Krankheiten


Die dritte Generation des Kia Sportage (SL) ist ein von 2010 bis 2015 hergestellter Kompakt-SUV, der im slowakischen Žilina vom Band rollte. Im Kia-Portfolio positioniert sich das Modell zwischen dem kleineren Stonic und dem größeren Sorento. 2014 erfolgte ein Facelift, in dessen Rahmen kosmetische Änderungen sowohl Innen als auch Außen vorgenommen wurden. Nachfolger ist der Sportage IV.

Probleme beim Benziner

Zum Verkaufsstart wurden die Varianten 1.6 GDI (135 PS) und 2.0 CVVT (163 PS) angeboten, bevor Letzterer im Januar 2014 durch den 2.0 GDI ersetzt wurde (166 PS). Standardmäßig sind die Benziner an ein Fünf- oder Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt, der Zweiliter-Benziner konnte optional mit einer sechsstufigen Automatik und Allradantrieb bestellt werden.

Die Benzinmotoren sind allesamt für ihre hohe Zuverlässigkeit bekannt. Sofern die Serviceintervalle eingehalten werden, braucht man mit außerplanmäßigen Werkstattaufenthalten nicht zu rechnen. Klar sein sollte aber, dass bei hohen Laufleistungen einige Teile trotzdem an ihre Verschleißgrenze gekommen sein könnten.

Probleme beim Diesel

Zur Auswahl stehen außerdem die Dieselmotoren 1.7 CRDi (115 PS) und 2.0 CRDi (136 oder 184 PS). Auch hier bleibt der Allradantrieb nur den größeren Motoren vorbehalten, in der stärksten Ausführung gehört diese zur Serienausstattung. Alle Motoren gingen mit der Euro-Abgasnorm 5 an den Start.

Typische Probleme haben die Selbstzünder im Kia Sportage SL nicht. Zwar wurde von einigen Motorschäden beim 2.0 CRDi berichtet, allerdings waren nur wenige Besitzer betroffen, sodass es sich nicht um ein weit verbreitetes Problem handelte. Wer dennoch auf Nummer sicher gehen will, sollte lieber zu einem Modell ab 2013 greifen. Weiterhin ist der 1.7 CRDi von einem Rückruf betroffen (siehe unten).

Bei hohen Laufleistungen sollte zudem auf die bekannten Schwachpunkte eines jeden Diesel geachtet werden, die unabhängig vom Hersteller auftreten können. Hierzu zählen insbesondere:

Rußbildung an den Injektoren und im AGR-Ventil können vor allem bei Diesel-Fahrzeugen zu kostspieligen Reparaturen führen. Um diese zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, welche in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden.

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Sonstige Schwachstellen

Beim Einlegen des Rückwärtsganges kann es vorkommen, dass die Parksensoren sofort anschlagen, obwohl sich kein Hindernis hinter dem Fahrzeug befindet. Das Problem betrifft Sportage-Modelle bis ca. Ende 2012 und ist in der Regel auf einen defekten Parksensor zurückzuführen.

Ferner wird von zu tief liegenden Hinterachsen berichtet, wodurch z.B. der Gegenverkehr geblendet wird. Mit dem Einbau neuer, modifizierter Fahrwerksfedern an der Hinterachse hatte der Spuk für die meisten Besitzer ein Ende gefunden.

Der Kupplungstausch steht beim Kia Sportage III häufiger als sonst an, Probleme können auch die Motorsteuerung und Klimaanlage bereiten. Nicht oft, aber durchaus schon vorgekommen: Getriebeschäden nach rund 100.000 Kilometern.

TÜV & ADAC

Laut dem TÜV-Report werden die Achsaufhängungen besonders oft beanstandet. Weitere Mängelherde sind die Lenkgelenke und Beleuchtung (sowohl vorne als auch hinten). Weiterhin fällt die Feststellbremse und Fußbremse regelmäßig ins Visier der Prüfer, selbst Ölverlust ist gelegentlich ein Thema.

In der ADAC-Pannenstatistik belegte der Sportage SL Plätze im Mittelfeld bzw. im unteren Mittelfeld. Zu den Pannenschwerpunkten gehörten die Autobatterie und der Motor bei den älteren Baujahren.

Rückrufe

Beim Dieselmodell 1.7 CRDi aus dem Produktionszeitraum 5. Oktober 2010 bis 30. April 2011 kann es passieren, dass die Vakuumpumpe des Bremskraftverstärkers ausfallen kann, wodurch es zu einer verminderten Bremswirkung und zu einem erhöhten Kraftaufwand beim Bremsen kommt, was wiederum einen längeren Bremsweg und damit ein erhöhtes Unfallrisiko zur Folge hat. Im Rahmen des mit dem Rückruf verbundenen Werkstattaufenthaltes wird die Vakuumpumpe ausgetauscht.

Bei Sportage-Modellen, die bis 2011 vom Band gelaufen sind, kann es zu einer Fehlfunktion des Bremslichtschalters kommen, wodurch das Bremslicht nicht mehr leuchtet oder sogar dauerhaft anbleibt. Im Rahmen des ca. 30 minütigen Werkstattaufenthaltes werden bei den betroffenen Fahrzeugen neue Bremslichtschalter verbaut.

Aufgrund einer möglichen Fehlfunktion des Gurtstraffers am Fahrersitz kann die Gurtstraffwirkung reduziert werden. Betroffen sind Sportage-Modelle aus dem Produktionszeitraum Oktober 2011 bis November 2012.

Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren.

Unser Tipp: Benziner nach dem Facelift

Der Kia Sportage SL hat die eine oder andere Schwachstelle, auf die es zu achten gilt. Da es vor allem beim nächsten TÜV Schwierigkeiten damit geben könnte, eine neue Plakette erteilt zu bekommen, sollte die letzte Hauptuntersuchung nicht zu lange zurückliegen oder bestenfalls vor dem Kauf neu gemacht werden.

Preislich geht es in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei rund 8.000 Euro los. Verfügbar sind überwiegend Diesel, gut erhaltene Benziner können aber trotzdem noch gefunden werden. Geschaltet wird meistens per Hand; den Allradantrieb hat knapp ein Drittel der Gebrauchten mit an Bord.

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Beitragsbild: Bull-Doser, Public domain, via Wikimedia Commons

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