Audi A4 B7 8E 2004-2008 Probleme und Schwachstellen
A4 B7AudiMittelklasse

Audi A4 B7 (8E) – Typische Probleme & Schwachstellen


Der Audi A4 B7 (Typ 8E) ist eine Limousine aus dem Segment der Mittelklasse und wurde von 2004 bis 2008 produziert. Im Portfolio von Audi positioniert sich das Modell unter dem A6 und über dem A3. Neben dem Stufenheck und dem Kombi (Avant) wurde auch ein Cabriolet angeboten. Nachfolger ist der A4 B8.

Offiziell gab es Mitte 2006 ein kleines Facelift, das hauptsächlich den Innenraum betraf. Audi vermarktete den B7 als Nachfolger, da dieser eine überarbeitete Motorenpalette sowie technische Neuerungen mit sich brachte. Für viele stellt der B7 jedoch lediglich ein B6-Facelift dar.

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Probleme beim Benziner

Die Benzinerpalette des A4 B7 besteht aus dem Vierzylinder-Modellen 1.6 (102 PS), 1.8T (163 PS), 2.0 (130 PS), 2.0 TFSI e (170 PS) und 2.0 TFSI (200, 220 PS); dem V6-Modell 3.2 FSI (256 PS) sowie den V8-Boliden S4 (344 PS) und RS4 (420 PS).

Tipp: Für den A4 B7 wurde ein Longlife Ölwechselintervall von 30.000 km angegeben und ist die Hauptursache für die meisten motorbezogenen Probleme. Je nach Fahrprofil ist es ratsam, einen Wechsel alle 10.000 – 15.000 km vorzunehmen.

Schwachstellen beim 1.6 & 2.0

Beim 1.6 und 2.0 kann es zu erhöhtem Ölverbrauch kommen, wobei dieser mit regelmäßigen Motorspülungen und dem richtigen Öl halbiert werden kann. Des Weiteren ist der 1.6-Liter-Saugmotor mit dem Motorkennbuchstaben ALZ für den vorzeitigen Verschleiß des Katalysators bekannt. 

Beim Zweiliter verabschiedet sich häufiger die Kurbelgehäuseentlüftung. Hier kündigt sich ein Defekt in der Regel mit einem leicht erhöhten Kraftstoffverbrauch sowie einem unrunden Leerlauf an.

Schwachstellen beim 1.8T & 2.0 TFSI

Beim 1.8T kann Ölschlamm aufgrund von späten Ölwechseln entstehen, wodurch das Ölsieb verstopft und kein Öldruck aufgebaut wird. Dies kann im schlimmsten Fall zu einem Motorschaden führen. Auch der 2.0 TFSI hat öfter Probleme mit hohem Ölverbrauch und verstopften Ölsieben

Bei Motoren mit dem Kennbuchstaben BGB (verbaut von November 2004 bis August 2005) kann es außerdem zu einem Kolbenriss kommen. Der Nachfolger mit dem Motorkennbuchstaben BWE ist von diesem Problem nicht mehr betroffen. Der Motorkennbuchstaben lässt sich im Serviceheft, auf dem Fahrzeugdatenträger oder dem Motorblock finden.

Schwachstellen beim 3.2 FSI

Der V6-Motor im 3.2 FSI ist bekannt für Kolbenkipper. Ein erhöhter Ölverbrauch und plötzlicher Leistungsverlust sind hierfür die ersten Anzeichen. Außerdem hört man laute, klappernde Geräusche vom Motor.

Probleme beim Diesel

Weiterhin wurden mehrere Diesel angeboten. Bei den Vierzylindern handelt es sich um die Modelle 1.9 TDI (115 PS) und 2.0 TDI (140, 170 PS); zu den V6-Modellen zählen der 2.5 TDI (163 PS), 2.7 TDI (180 PS) und 3.0 TDI.

Unabhängig von der Motorisierung ist vor allem bei hohen Laufleistungen auf die typischen Schwachstellen eines Diesels zu achten. Hierzu zählen insbesondere:

Rußbildung an den Injektoren und im AGR-Ventil können vor allem bei Diesel-Fahrzeugen zu kostspieligen Reparaturen führen. Um diese zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, welche in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden.

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Schwachstellen beim 1.9 TDI und 2.0 TDI

Mit dem 1.9 TDI gibt es nur selten Ärger, sofern ‚Wartung‘ kein Fremdwort für den Vorbesitzer war. Dagegen kann beim 2.0 TDI eine verschlissene Sechskantwelle im Ölpumpenantrieb einen Öl-Mangel hervorrufen und damit einen kapitalen Motorschaden verursachen. 

Ansonsten sollte bei hohen Laufleistungen damit gerechnet werden, dass die Pumpe-Düse-Elemente erneuert werden müssen. Dies gilt für beide Motoren gleichermaßen.

Schwachstellen beim beim 2.5 TDI, 2.7 TDI und 3.0 TDI

Der V6-Dieselmotor im 2.5 TDI hat des Öfteren Probleme mit eingelaufenen Nockenwellen. Bei den älteren 3.0 TDI unterliegen die Injektoren oftmals einem Nadelsitz-Verschleiß, wodurch diese nicht mehr vollständig schließen und dadurch permanent Kraftstoff in den Zylinder tropft. Das Problem kann nur mit einem kostspieligen Austausch der Injektoren (250 bis 300 Euro pro Stück) gelöst werden, sollte aber dauerhaft für Ruhe sorgen.

Allgemein können Reparaturen bei allen V6-Dieselmotoren sehr teuer werden, da unter Umständen der komplette Motor wegen mangelndem Platz ausgebaut werden muss (z.B. für den Austausch der Steuerkette).

Darüber hinaus sind die Modelle 2.7 TDI und 3.0 TDI sind vom Dieselskandal betroffen. Im Rahmen einer Rückrufaktion wurde bei den betroffenen Fahrzeugen ein Softwareupdate durchgeführt, welches bewirken kann, dass das AGR-Ventil vorzeitig verschleißt. Ein Defekt kündigt sich in der Regel mit schwarzem Auspuffqualm, Motorruckeln, erhöhtem Verbrauch und verminderter Motorleistung an. Achtung: Wer kein Software-Update durchführen lässt, riskiert die Stilllegung des Fahrzeugs.

Probleme mit dem Multitronic-Getriebe

Das Multitronic-Getriebe ist für eine Reihe von Problemen bekannt, die vom Ruckeln beim Anfahren und Drehzahlschwankungen bis hin zum Getriebeausfall reichen. Wenn es ein Automatikgetriebe sein muss, ist es ratsam, zum Tiptronic-Getriebe zu greifen. Hierbei handelt es sich um eine klassische 6-Stufen-Wandlerautomatik, die nur selten für Ärger sorgt. Da allerdings dieses Getriebe nur in Verbindung mit dem Allradantrieb Quattro erhältlich ist, steht man im Zweifel mit dem manuellen Schaltgetriebe auf der sicheren Seite.

Sonstige Schwachstellen

  • Querlenker
  • Spurstangenköpfe
  • Rost an der Heckklappe und den Türkanten

TÜV & ADAC

Laut dem TÜV-Report 2008 wurden gelegentlich defekte Lenkgetriebe moniert. An der Hinterachse verabschieden sich regelmäßig die Radlager, seltener fallen den Prüfern poröse Bremsschläuche ins Auge. In der ADAC-Pannenstatistik hat der A4 B7 keine Auffälligkeiten gezeigt.

Rückrufe

Der Audi A4 B7 wurde mehrmals zurückgerufen. Im Folgenden werden alle Rückrufe aufgeführt, die eine Vielzahl an Fahrzeugen betreffen:

  • Laut dem KBA kann es aufgrund eines Fehler im Gasgenerator des Airbags passieren, dass es bei Auslösung zu einer unkontrollierten Entfaltung und zum Lösen von Metallfragmenten kommt. Diese können die Mitfahrer verletzen. Betroffen sind A4-Modelle der Baujahre ab 2004.
  • Die V6-Diesel ab Baujahr 2008 sind vom VW-Abgas-Skandal betroffen (siehe oben).

Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren. Dazu lässt sich mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ermitteln, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.

Unser Tipp: Benziner mit Schaltgetriebe

Der 1.6- und 2.0-Liter-Sauger sind zwar nicht fehlerfrei, dafür aber die zuverlässigsten Benziner dieser Baureihe. Der kleinere ist jedoch mit dem Gewicht des Fahrzeugs die meiste Zeit überfordert und dementsprechend langsam. Wer mehr Leistung haben will und mit einem etwas höheren Verbrauch leben kann, sollte daher besser zum 1.8T oder 2.0 TFSI greifen.

Auf der Suche nach einem zuverlässigen Diesel kommt keiner um den legendären 1.9 TDI herum. Soll es ein V6-Modell werden, so ist der 2.7 TDI wegen den vergleichsweise geringen Ausfallquoten und eher kleineren Problemen empfehlenswert. In den gängigen Gebrauchtwagenbörsen geht es für den A4 B7 bei etwa 2.000 Euro los.

Audi A4 Avant 40 TDI S-Tronic Quattro (Stand: 26. Februar 2024)*

Baujahr:2023
Kraftstoff:Diesel
Kilometerstand:16.090
Leistung:140 kW (190 PS)
Getriebe:Automatik
Ausstattungslinie:Standard

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Beitragsbild: WikiPimpi at German Wikipedia, Public domain, via Wikimedia Commons

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