Fiat Panda III
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Fiat Panda III (seit 2011) – Bekannte Probleme & Schwachstellen


Die dritte Generation des Fiat Panda (Typ 312, 319) wird seit 2011 in Italien hergestellt, dessen Produktion Ende 2026 eingestellt werden soll. Im Portfolio des italienischen Herstellers positioniert sich der Kleinstwagen unter dem Fiat 500 und wird neben der klassischen Steilheckvariante unter der Bezeichnung „4×4“ auch als Offroader angeboten.

Trotz der bereits seit elf Jahren andauernden Erfolgsgeschichte wurde der Fiat Panda erst 2021 einem Facelift unterzogen, in dessen Rahmen die Frontschürzen und der Innenraum dezent überarbeitet wurden. Für die höheren Ausstattungslinien steht außerdem ein neues Infotainmentsystem mit Apple CarPlay oder Android Auto bereit.

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Probleme beim Benziner

Bild: Corvettec6r, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Für den Fiat Panda III wurde eine Reihe von Benzinern angeboten. Bei der kleinsten Variante handelt es sich um einen 1,2-Liter-Vierzylinder mit 69 PS, welcher bis Juni 2018 im Programm verblieb und später durch den 1.0 Mild-Hybrid abgelöst wurde. Mit dem 0.9 TwinAir stand außerdem ein turboaufgeladenes Aggregat zur Auswahl (78, 86, 90 PS).

Ernstzunehmende Schwachstellen hat keines der Triebwerke vorzuweisen. Abgesehen von einem etwas hohen Öldurst des 1.2ers, welcher in der Regel erst bei hohen Laufleistungen auftritt, halten sich selbst die dubiosen Zweizylinder in puncto Zuverlässigkeit gut über Wasser und bereiten für gewöhnlich keine außerplanmäßigen Werkstattaufenthalte.

Probleme beim Diesel

Der Selbstzünder im Panda III nennt sich 1.3 16V Multijet und wurde bis August 2015 mit 75 PS, später mit 95 PS angeboten. Probleme sind keine zu erwarten, sofern die Wartungsintervalle durch den Vorbesitzer eingehalten worden sind, jedoch sollten vor allem bei hohen Laufleistungen die typischen Diesel-Schwachstellen im Auge behalten werden. Hierzu zählen insbesondere:

Sonstige Schwachstellen

Der Fiat Panda III fährt, lenkt und bremst. Den meisten Besitzern reicht das schon zum Glücklich sein, weshalb zumindest im Netz kaum Schlechtes über den Italiener herumkursiert. Immerhin hat der ADAC in seinem Gebrauchtwagentest einige Schwächen aufgezählt, darunter eine schlechte Verarbeitung, zu klein geratene Sitze und die engen Platzverhältnisse.

TÜV & ADAC

Laut dem TÜV-Report werden dem Panda III oft mangelhafte Fahrwerksfedern und Achsaufhängungen bescheinigt, auch die Lenkgelenke bereiten regelmäßig Grund zur Besorgnis. Weitere Mängelherde sind die Beleuchtung, ölfeuchte Motoren und rostige Abgasanlagen.In der ADAC-Pannenstatistik belegt der Kleinstwagen die mittleren Plätze. Als Pannenschwerpunkt wird die Autobatterie genannt.

Rückrufe

Der Fiat Panda III wurde mehrmals zurückgerufen. Im Folgenden werden alle Rückrufaktionen aufgeführt, die eine Vielzahl an Fahrzeugen betreffen. Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren:

  • Laut dem KBA kann es wegen eines Fertigungsfehlers zum Bruch der Gurtpeitsche kommen, betroffen sind Modelle aus dem Baujahr 2014.
  • Wegen falschen Angaben in der Bedienungsanleitung könnte es zu einem falschen Anlegen von Sicherheitsgurten sowie einem falschen Motorölstand kommen. Betroffen sind Modelle, die 2015 vom Band gelaufen sind.
  • Aufgrund einer Nichtkonformität der Zündung der Sprengladung kann bei einem Unfall das Verletzungsrisiko erhöht werden. Betroffen sind Panda-Modelle aus dem Produktionszeitraum September bis Dezember 2016. Im Rahmen des mit dem Rückruf verbundenen Werkstattaufenthaltes wird das Seitenairbag-Modul ausgetauscht.
  • Bei Modellen aus dem Produktionszeitraum 4. April bis 6. Juli 2018 kann es passieren, dass der Verstärkungsbügel der unteren Zugstrebe der Triebwerksgruppe fehlt, was im schlimmsten Fall die Fahrsicherheit beeinträchtigen kann.

Bild: Corvettec6r, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Unser Tipp: Junger 1,2-Liter

Die dritte Generation des Fiat Panda ist ein Bollwerk der Zuverlässigkeit und ist sowohl mit Benzin- als auch mit Dieselmotor absolut empfehlenswert. Lediglich der TÜV kann einen Strich durch die Rechnung machen, weshalb nach Möglichkeit vor dem Kauf die Hauptuntersuchung erneut durchgeführt werden sollte. Ansonsten gibt es nichts zu meckern.

Preislich geht es in den gängigen Gebrauchtwagenbörsen bei rund 5.000 Euro los, bei den meisten verfügbaren Modellen handelt es sich um Benziner. Den Allradantrieb haben nur die wenigsten Gebrauchten mit an Bord.

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Beitragsbild: WikimediaImages auf Pixabay

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