Opel Combo E 2018-2023 Probleme und Schwachstellen
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Opel Combo E – Bekannte Probleme & Schwachstellen


Der Opel Combo E ist ein seit 2018 hergestellter Hochdachkombi, der sowohl als PKW (Combo Life) als auch als Kastenwagen (Combo Cargo) erhältlich ist. Das Modell nutzt die in Zusammenarbeit mit Toyota entwickelte EMP2-Plattform und ist baugleich mit dem Toyota Proace City, Citroën Berlingo III, Peugeot Rifter und Fiat Doblò III. Seit Juni 2021 gibt es unter der Bezeichnung Combo-e auch eine elektrische Variante im Angebot.

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Probleme beim Benziner

Das Benziner-Portfolio des Combo E besteht aus einem 1,2-Liter-Dreizylinder, der in zwei Leistungsstufen angeboten wird. Die Basisvariante mit 110 PS hat ein 6-Gang-Schaltgetriebe, die stärkere Variante mit 130 PS ist an eine achtstufige Wandlerautomatik von Aisin gekoppelt.

Der Motor wurde nicht von Opel, sondern von Peugeot entwickelt. Statt einer Steuerkette kommt hier ein Zahnriemen zum Einsatz, der in einem mit Additiven zugesetzten Ölbad schwimmt. Späte Ölwechsel in Verbindung mit sehr häufigen Kurzstrecken können dazu führen, dass die Additive schnell ihre Wirkung verlieren und der Zahnriemen damit beginnt, sich aufzulösen. Die Folge hiervon ist in der Regel ein kapitaler Motorschaden. Aus diesem Grund sollten die Wartungsintervalle strikt eingehalten und nur vom Hersteller freigegebenes Motoröl verwendet werden.

Probleme beim Diesel

Mit dem Modell 1.5 Diesel steht auch ein Selbstzünder zur Auswahl, der mit 76, 102 oder 130 PS angeboten wird. Alle Varianten erfüllen mindestens die Abgasnorm Euro 6d-TEMP.

Das Dieselaggregat stammt, genau wie der Benziner, von Peugeot und ist in hohem Maße zuverlässig. Dennoch sollte bei hohen Laufleistungen auf die typischen Schwachstellen eines Diesels geachtet werden, die unabhängig vom Hersteller irgendwann zum Vorschein kommen. Hierzu zählen insbesondere:

Rußbildung an den Injektoren und im AGR-Ventil können vor allem bei Diesel-Fahrzeugen zu kostspieligen Reparaturen führen. Um diese zu verhindern oder zumindest hinauszuzögern, empfiehlt sich vorbeugend der Einsatz von reinigenden Kraftstoff-Additiven, welche in regelmäßigen Abständen beim Tanken hinzugegeben werden.

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TÜV & ADAC

Derzeit liegt kein TÜV-Report zum Opel Combo E vor. Allerdings lassen sich analog die Daten für den baugleichen Citroën Berlingo III heranziehen, bei dem hauptsächlich die Beleuchtung, Bremsleitungen, Bremsscheiben und Ölverlust bemängelt werden. In der ADAC-Pannenstatistik wurde der Combo noch nicht aufgeführt.

Rückrufe

Der Opel Combo E wurde mehrmals zurückgerufen. Im Folgenden werden alle Rückrufaktionen aufgeführt, die eine Vielzahl an Fahrzeugen betreffen:

  • Laut dem KBA kann ein Riss im Gehäuse des Lenkgetriebes zum Ölverlust und zu Lenkproblemen führen. Betroffen sind Combo-Modelle, die 2018 vom Band gelaufen sind.
  • Es besteht die Möglichkeit, dass der Handbremshebel beim Betätigen nicht einrastet und somit nicht oder nur kurz in Position bleibt. Betroffen sind Combo-Modelle aus dem Produktionszeitraum September 2017 bis Februar 2019.
  • Wegen einer eingeschränkten Rückhaltewirkung des des Beifahrersicherheitsgurtes wurden etwa 1.735 Fahrzeuge zurückgerufen. Betroffen sind die Baujahre 2018 und 2019.
  • Bei Combo-Modellen der Baujahre 2017 bis 2021 besteht Brandgefahr aufgrund von Kraftstoff-Austritt.
  • Laut dem KBA kann eine ungeeignete Metallschutzverkleidung unter dem Motor dazu führen, dass sich brennbare Überreste, etwa Laub oder Gras, sammeln und durch hohe Temperaturen nahe der Abgasanlage entzünden. Betroffen sind die Baujahre 2018 bis 2021.
  • Wegen Belastung kann es zu einer Beschädigung der Spurstangen und damit einem Verlust der Fahrstabilität kommen, wodurch eine erhöhte Unfallgefahr besteht. Betroffen sind die Baujahre 2019 und 2020.
  • Wegen eines unzureichenden Anzugsdrehmoments der Radverschraubungen kann es im schlimmsten Fall dazu kommen, dass sich die Räder lösen. Betroffen sind die Baujahre 2019 und 2020.
  • Laut dem KBA kann eine fehlerhafte Kalibrierung der Harnstoffpumpendiagnose im Motorsteuergerät zum Ausbleiben einer Warnung an den Fahrer bei Deaktivierung des SCR-Katalysators führen. Betroffen sind die Baujahre 2019 bis 2022.
  • Beim Combo-e kann es wegen eines Fehlers im Klimakompressor passieren, dass es zum Abschalten des gesamten Elektroantriebs kommt. Betroffen sind die Baujahre 2021 und 2022.
  • Aufgrund einer Fehlfunktion der Handbremse kann es zu unbeabsichtigten Fahrzeugbewegungen kommen. Betroffen sind Combo-Modelle aus dem Baujahr 2021.
  • Wegen eines Software-Fehlers kann es passieren, dass der Spurhalte-Assistent nicht mehr funktioniert. Betroffen sind die Baujahre 2021 und 2022.

Tipp: Über die Rückrufaktionen kann man sich beim KBA oder ADAC im Detail informieren. Dazu lässt sich mithilfe der Fahrzeugidentifikationsnummer (FIN) ermitteln, ob das in Frage kommende Modell von Rückrufen betroffen ist und welche Aktionen bereits durchgeführt worden sind.

Situation auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Preislich geht es für den Opel Combo E bei rund 9.000 Euro los, Modelle mit einer Laufleistung von bis zu 100.000 km werden ab 11.000 Euro inseriert. Bei den verfügbaren Fahrzeugen handelt es sich überwiegend um handgeschaltete Diesel.

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Beitragsbild: Lüko Willms, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

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